Reisen im elektrischen und autonomen Wohnwagen

Wer ich bin?

Ich bin ein 33-jähriger bisexueller Kanarier, der vor einem Jahrzehnt nach Berlin ausgewandert ist. Meine Leidenschaften sind Lesen und Kochen. Ich arbeite als Revenue Manager, seit ich meinen Abschluss in Tourismus gemacht habe.

Was ich mit Tourismus am Hut habe?

Ich komme aus einer gemischten Familie: Meine Vorfahren stammen aus der Schweiz und von den Kanarischen Inseln. Das ist der Grund, warum ich von klein auf gereist bin, was in mir eine Neugierde für ferne Orte geweckt hat. Außerdem ist der Tourismus die treibende Kraft der Wirtschaft auf den Kanarischen Inseln, weshalb ich mich entschied, Tourismus zu studieren und anschließend in der Hotelbranche zu arbeiten. Im Laufe der Zeit und durch meine eigene berufliche Entwicklung habe ich die Tourismusbranche “von innen” beobachten können, und sie hat meiner Meinung nach viele Kritikpunkte.

Liebe Oma,

Ich schreibe dir aus meinem neuen, elektrischen und autonomen Wohnwagen. Ich habe ihn gerade gekauft und habe vor ein Jahr lang mit ihm durch Europa zu reisen. Der Plan ist zu arbeiten, während ich den Kontinent entdecke. Da der Zugang zu Nationalparks mittlerweile sehr eingeschränkt und reglementiert ist, habe ich mich bereits auf die Wartelisten für mehrere Parks gesetzt, die ich im Laufe dieses Jahres besuchen möchte. In der Zwischenzeit reise ich über das European Voluntary Work Network, das es mir ermöglicht, meine Freizeit mit der Teilnahme an verschiedenen Projekten an den Orten, die ich besuche, zu verbringen. Zum Glück arbeite ich nur noch in Teilzeit. Nach der Coronavirus-Pandemie vor einigen Jahren wurden die Arbeitszeiten flexibler, die Akzeptanz von Fernarbeit höher – und im Allgemeinen wurden Arbeitszeiten auch mehr an die tatsächliche Produktivität angepasst. Das gibt mir Zeit, anderen Interessen nachzugehen.

Ich interessiere mich sehr für das Thema nachhaltige Fischerei und die Wiederherstellung des Küstenökosystems. Seitdem sich Meeres- und Küstenschutzparks in Europa weiter verbreitet haben, konnten wir eine allmähliche Erholung dieser Landschaften beobachten. Allerdings sind die Folgen des Massenstrandtourismus und der industriellen Fischerei immer noch offensichtlich. Und die Ruinen der Apartmentkomplexe sind heute noch hässlich!

Ich hoffe ein Projekt zu finden, dass meine Aufmerksamkeit erregt und welches meine Fähigkeiten und Erfahrungen gebrauchen kann. Zumindest habe ich die Gewissheit, dass es sich um lokale Projekte mit dem Ziel der Umweltsanierung und sozialen Gerechtigkeit handelt… auch wenn sich herausstellt, dass meine Tätigkeit oder Rolle darin vielleicht doch nicht so spannend ist.

Alles Liebe, Oma! Ich belasse es dabei, denn die KI des Wohnwagens hat gerade den Beginn der Reise angekündigt!

– Originalversion: Spanisch –

Die einzelnen “Zukunftswünsche” zum Zukunftsbild:

1. “Ich erhoffe mir für den Tourismus der Zukunft, dass…

es ein echtes Engagement seitens der Tourismusindustrie, insbesondere der Hotellerie, in Bezug auf die Ziele des Pariser Abkommens gibt. Auch mehr Regulierung, um die Auswirkungen der Gentrifizierung und andere Effekte des Städtetourismus in den Städten zu verhindern, wäre schön; ebenso wie einige Garantien, dass die lokale Kultur an allen Elementen der Wertschöpfungskette des Tourismus beteiligt ist.

2. Wenn ich mir alles wünschen könnte, dann…

wäre es, dass der Tourismus zum Mittel wird, um eine gerechte, faire und umweltfreundliche Entwicklung der Globalisierung zu ermöglichen.

3. “Wenn ich ein(e) mächtige(r) Politiker*in wäre, würde ich…

Jagdtourismus, Kreuzfahrten und Fotos von Touristen, die vor dem Turm von Pisa posieren, verbieten. 😀

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