Stressfreier Alltagsluxus

Wer ich bin?

Hallo, mein Name ist Ángeles. Ich bin aus Andalusien, 33 Jahre alt, wurde in einer kleinen Stadt in Cordoba geboren und lebe derzeit in Madrid. Ich arbeite im Bereich der Innovationsberatung, habe eine Leidenschaft für menschenzentriertes Design und träume davon, eine engagiertere, fairere und kollaborativere Gesellschaft aufzubauen.

Was ich mit Tourismus am Hut habe?

Bevor ich meine Karriere in der Werbung und Forschung entwickelte, habe ich Tourismus und Betriebswirtschaft studiert. Ich reise leidenschaftlich gerne, ich habe in Deutschland und Argentinien gelebt. Und ich denke, der Tourismus ist eine schöne Dimension, in der es noch viel zu tun gibt: Innovation, Nachhaltigkeit, die Neudefinition von Erlebnissen, in deren Mittelpunkt der Mensch steht…

Liebe Oma,

Du wirst es nicht glauben, wir haben es geschafft, einen nachhaltigen, flexiblen und lokal orientierten Tourismus zu schaffen. Und was bedeutet das? Nun, Oma, es ist das, was du schon immer erleben wolltest. Jetzt verstehen die Menschen, wie wichtig es ist, zu reisen, sich durch unvergessliche Erlebnisse zu heilen, sich mit der ländlichen Welt zu verbinden, die Magie der Handwerkskunst zu verstehen, die Weisheit aller Bewohner*innen des Dorfes zu schätzen (der Bäuer*innen, der esparteros, der Heiler*innen, der Bäcker*innen…)

Wir respektieren jetzt die Traditionen, die lokalen Geschäfte, den Charme, wenn wir wissen, wie man das hektische Tempo des Lebens unterbricht und wenn wir lernen, die Momente zu genießen. Außerdem muss man nicht mehr alles im Voraus planen: Jetzt könnte ich morgen sogar ins Weltall fliegen (und den luna abuela sehen, den du so oft gezeichnet hast).

Jetzt kämpfen die Menschen darum, deine traditionellen Rezepte zu probieren, deine Liebe zur Natur zu verstehen, Gemüsegärten auf ihren Terrassen zu haben, Luxus im Alltag zu sehen, Erlebnisse mitzugestalten und Momente zu teilen. Jetzt reisen die Menschen sogar, um sich wieder mit ihrer Kreativität, mit ihren Wurzeln zu verbinden… jenen Wurzeln, auf die du so stolz warst.

– Originalversion: Spanisch –

Die einzelnen “Zukunftswünsche” zum Zukunftsbild:

1. “Ich erhoffe mir für den Tourismus der Zukunft, dass…

wir es schaffen, nachhaltigere und einprägsamere Erlebnisse zu gestalten: indem wir Erfahrungen schaffen, die uns heilen (z.B. nach Stressphasen), die den Reichtum der ländlichen Umgebung und der lokalen Wirtschaft, der Weisheit und der Erfahrungen der Dorfbewohner*innen zum Vorschein bringen und welche die angeborene Kreativität wecken, die manchmal verloren geht…

2. Wenn ich mir alles wünschen könnte, dann…

wäre es ein erinnerungswürdiger, nachhaltiger und charmanter ländlicher Tourismus. Den Menschen zu ermöglichen, sich durch den Tourismus wieder mit ihrem inspirierendsten, heilenden, authentischen Selbst zu verbinden…

3. “Wenn ich ein(e) mächtige(r) Politiker*in wäre, würde ich…

würde ich einen gesetzlichen Rahmen schaffen, der die Grundlage für einen fairen, nachhaltigen und flexiblen Tourismus bildet.

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