Zugfahrt der Genüsse

Wer ich bin?

Ich bin eine 33-jährige Cis-Frau, die sich über ihre sexuelle Identität Gedanken macht, ich arbeite im Bereich Design und lebe teils in Lausanne, teils in La Chaux-de-Fonds. Konzertsüchtig, Profi-Second-Hand-Schatzsucherin, Lindy-Hop-Tänzerin an Sonntagen, Entdeckerin der Lacto-Fermentation… und ich versuche, einen zukünftigen Karriereweg im spekulativen Design einzuschlagen.

Was ich mit Tourismus am Hut habe?

Ich bin eine Immigrantin aus der ehemaligen Sowjetunion und lebe seit meinem 2. Lebensjahr in der Schweiz. Ich habe in verschiedenen Ländern und Städten gelebt/studiert/gearbeitet. Ich reise viel, in den Ferien, für die Arbeit und zum Vergnügen. Ich möchte die Art und Weise, wie ich reise, ändern und weniger Auswirkungen haben.

Dear Deirdre,

Ich wollte mich nur noch einmal für den schönen Aufenthalt in Lissabon bedanken! Ich bin jetzt auf dem Weg zurück nach Lausanne, der Zug macht eine 10-minütige Pause im Hauptbahnhof von Barcelona, um seine Batterie aufzuladen. Ich bin in einem reinen Damenwaggon. Es ist so schön, sich sicher zu fühlen und in Ruhe zu schlafen.

Auf dem Weg zu dir saß ich im LBTQA+ freundlichen Waggon, was ziemlich lustig war, sie hatten eine super nette Konferenz und Gespräche am Laufen. Die Ausstellung, die zwischen den Waggons des Zuges zu sehen war, handelte von Kusama, sie hätte dir gefallen. Die Kunstsammlung wurde vom japanischen Nationalmuseum zur Verfügung gestellt.

Ich bin ziemlich hungrig, also werde ich mir vielleicht später den italienischen Speisewagen ansehen… Ich will aber nicht zu lange bleiben: Ich habe gesehen, dass der Rollerdisco-Wagen gleich dahinter steht, das könnte mich in Versuchung bringen (haha).

Mach’s gut x

– Originalversion: Englisch –

Die einzelnen “Zukunftswünsche” zum Zukunftsbild:

1. “Ich erhoffe mir für den Tourismus der Zukunft, dass…

die Menschen einen geringeren Einfluss auf den Planeten haben – historische Städte (wie Venedig) wären somit super exklusiv und geschützt – die Menschen müssten etwas als Gegenleistung mitbringen, wenn sie in ein ärmeres Land reisen – der lokale Tourismus wäre für die Einheimischen leichter zugänglich.

2. Wenn ich mir alles wünschen könnte, dann…

dass ich nur mit dem Zug um die Welt reisen könnte. Und dass mein*e Arbeitgeber*in oder mein Land mir zusätzliche freie Tage für die Reise anbieten würde, weil es mehr Tage dauern würde, mit dem Zug zu reisen.

3. “Wenn ich ein(e) mächtige(r) Politiker*in wäre, würde ich…

die Welt mit dem Zug zugänglich machen. Eine große Nachtzug-Firma die dieses Reisen für jedermann zugänglich macht.

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