Methoden und Konzepte

Wir arbeiten mit Methoden aus dem Design und der Zukunftsforschung. Zukunftsforschung beschäftigt sich mit wünschbaren, möglichen, und wahrscheinlichen Zukunftsentwicklungen. Statt von Zukunft, sprechen Zukunftsforscher*innen lieber von Zukünften, da Zukunft offen und gestaltbar ist. Die Zukunftsforschung ist vor allem daran interessiert, Zukünfte in ihrer Vielfalt sichtbar zu machen, und bezieht dabei viele verschiedene wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche Perspektiven mit ein.

Glossar

Da es innerhalb der Zukunftsforschung so viele verschieden Bezeichnungen und Richtungen wie alternative Zukunftsmöglichkeiten gibt, ist eine knappe, aber allumfassende Beschreibung von „der“ Zukunftsforschung nicht einfach. Stattdessen gibt es im Folgenden ein paar Begriffserklärungen von Wörtern, die von Zukunftsforscher*innen häufig genutzt werden und die auch für dieses Projekt wichtig sind.

* Das Glossar ist zur Zeit noch eine Baustelle, aber wir karren schon fleißig die Materialien an.
Zukunftsforschung

Es gibt mehr als nur eine Zukunft!

Zukunft lässt sich nur schwer erforschen, da sie noch nicht existiert. Zukunftsforschung beschäftigt sich daher eher mit „gegenwärtigen Zukünften“, also den vielen verschiedenen Vorstellungen und Visionen von Zukunft, die in der Gegenwart existieren. Da Zukunft offen und gestaltbar ist, machen Zukunftsforscher*innen die verschiedenen möglichen, wahrscheinlichen und wünschenswerten Zukünfte sichtbar, beleuchten diese kritisch, und geben letztendlich Orientierungswissen für eine bessere Zukunftsgestaltung.

Wild Card

Brüche in der Prognose

Eine Wild Card ist ein störendes Ereignis, das den erwarteten Verlauf der Dinge verändert. Etwas, das als „unmöglich“ erdacht oder vorgestellt wurde und tiefgreifende Auswirkungen auf den Ablauf der Ereignisse hat. Wild Cards verändern Entwicklungen, sie beschleunigen oder lenken Trends um und wirken im Allgemeinen als Katalysatoren.